F.A.Q.
1. Registrieren2. Kontaktadressen3. Was bedeutet USK?4. Was bedeutet FSK?5. Informationen zu Met / Honigwein 5.1. Plegehinweise für Hornprodukte6. Hinweise für Hot-Saucen und Chili Extrakte 6.1. Scoville-Tabelle 6.2. Über Capsaicin 6.3. Über Chilis 6.4. Chili-Arten7. Bestellung von Artikeln ab 18 7.1. Jugendschutz8. Die richtige Größe finden9. Der Lieferstatus10. Wann ist ein Artikel wieder lieferbar?11. Was heisst ausverkauft?12. Was heisst nicht Lieferbar?13. Die Lieferung14. Datensicherheit15. GewinnspieleUm bei uns etwas zu bestellen, musst du nicht zwingend ein Konto besitzen, jedoch erleichtert es dir den Bestellvorgang und kannst Artikel ab 18 Jahren kaufen.
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Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist eine freiwillige Einrichtung der Computerspielewirtschaft. Sie ist zuständig für die Prüfung von Computerspielen. Am Ende eines gemeinsamen Verfahrens vergeben staatliche Vertreter die Alterskennzeichen. Das System stellt sicher, dass Computerspiele nur an Kinder und Jugendliche abgegeben werden, wenn die Inhalte für ihre Altersgruppe freigegeben sind. Diese Einstufungen richten sich nach dem Jugendschutzgesetz.

Bei den Spielen ohne Altersbeschränkung handelt es sich um Spiele, die sich sowohl direkt an Kinder und Jugendliche als auch an Erwachsene als Käuferschicht richten. Darunter fallen familienfreundliche Spiele wie beispielsweise Geschicklichkeits- und Gesellschaftsspiele, Sportspiele, Jump ’n Runs, aber auch alle Spielangebote an Jugendliche und Erwachsene, die aus der Sicht des Jugendschutzes keinerlei Beeinträchtigungen für Kinder beinhalten (z. B. Simulationen, Management, klassische Adventures und einige Rollenspiele.

Bei diesen Spielen handelt es sich überwiegend um familienfreundliche Spiele, die bereits spannender und wettkampfbetonter ausfallen dürfen (z. B. durch höhere Spielgeschwindigkeiten und komplexere Spielaufgaben), wie Rennspiele („Racer“), Simulationen, Jump ’n Runs und Rollenspiele.

Diese Spiele sind bereits deutlich kampfbetonter. Die Spielszenarien sind in einem historischen, futuristischen oder märchenhaft-mystischen Kontext angesiedelt, so dass sie ausreichend Distanzierungsmöglichkeiten für den Spieler bieten. Unter diese Altersfreigabe fallen Arcade-, Strategie und Rollenspiele sowie bereits einige militärische Simulationen.

Spiele mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren zeigen auch Gewalthandlungen, so dass ganz klar auch Erwachsene zur Käuferschicht gehören. Häufig handeln die Spiele von bewaffneten Kämpfen mit einer Rahmenhandlung (Story) und militärischen Missionen. Zu den Genres zählen Action Adventures, militärische Strategiespiele und Shooter.

Da diese Spiele nahezu ausschließlich gewalthaltige Spielkonzepte thematisieren und häufig eine düstere und bedrohliche Atmosphäre erzeugen, sind sie ausschließlich für Erwachsene. Zu den Genres gehören Ego-Shooter, Action-Adventures und Open-World-Games. Hintergrund der jeweiligen Story sind beispielsweise kriegerische Auseinandersetzungen oder brutale Kämpfe zwischen rivalisierenden Gangs.
In den Prüfverfahren der FSK werden die Freigaben für fünf Altersstufen vorgenommen. Aus dem Prüfergebnis werden die jeweilige Alterskennzeichen sowie bei Kinospielfilmen eine Kurzfassungen der Freigabebegründung veröffentlicht.
Die FSK-Ausschüsse sprechen Freigaben nach der gesetzlichen Vorgabe aus, dass Filme und andere Trägermedien, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", nicht für ihre Altersstufe freigegeben werden dürfen. In den FSK-Grundsätzen wird dabei bewusst auf eine vermutete Wirkung abgestellt.
Mit der Altersfreigabe ist keine pädagogische Empfehlung oder ästhetische Bewertung verbunden. Einen fest gefügten Kriterienkatalog für die Beurteilung der möglichen Wirkungen kann es nicht geben, wohl aber Maßstäbe, die der sachkundigen Auslegung bedürfen. Hierbei ist grundsätzlich das Wohl der jüngsten Jahrgänge einer Altersgruppe zu beachten. Ebenso sind nicht nur durchschnittliche, sondern auch gefährdete Kinder und Jugendliche zu berücksichtigen.
Keine Kennzeichnung
Bei einer Altersfreigabe für Kinofilme muss nach Jugendschutzgesetz auch bei einer Freigabe "ab 18 Jahren" auf eine "schwere Jugendgefährdung" hin geprüft werden. Hintergrund der gesetzlichen Bestimmungen ist, dass in Einzelfällen auch Jugendliche Zutritt zu den Vorstellungen erhalten könnten. Bei einer Freigabe von Filmen auf DVD, Blu-ray oder vergleichbaren Bildträgern besteht verstärkt die Gefahr, dass bereits Jugendliche Filme sehen, die erst "ab 18 Jahren" freigegeben sind. Hier reicht daher bereits eine "einfache Jugendgefährdung" aus, damit keine Kennzeichnung ausgesprochen werden darf. Es ist daher möglich, dass ein Film, der im Kino eine Freigabe "ab 18 Jahren" erhalten hat, in der gleichen Version für eine Veröffentlichung auf DVD keine Freigabe erhält.
Die gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendschutz sind hier eindeutig und bindend für die Arbeit der FSK.
"Keine Kennzeichnung" stellt aber kein Aufführungsverbot dar. Kinos können auf eigenes rechtliches Risiko den Film vorführen - allerdings nur vor Erwachsenen. Kommt ein Gericht – beispielsweise nach einer Anzeige - zur Auffassung, dass es sich um einen "schwer jugendgefährdenden Film" handelt, sind unter anderem Werbung und Ankündigung gesetzlich verboten und daher strafbar. Über den Jugendschutz hinaus möglicherweise zu berücksichtigende strafrechtliche Bestände fallen ebenfalls in den Aufgabenbereich der Justiz - und nicht der FSK.

Das Kennzeichen "FSK ab 0 freigegeben" entspricht dem bisherigen Kennzeichen "Freigegeben ohne Altersbeschränkung". Kleinkinder erleben filmische Darstellungen unmittelbar und spontan. Ihre Wahrnehmung ist vorwiegend episodisch ausgerichtet, kognitive und strukturierende Fähigkeiten sind noch kaum ausgebildet. Schon dunkle Szenarien, schnelle Schnittfolgen oder eine laute und bedrohliche Geräuschkulisse können Ängste mobilisieren oder zu Irritationen führen. Kinder bis zum Alter von sechs Jahren identifizieren sich vollständig mit der Spielhandlung und den Filmfiguren. Vor allem bei Bedrohungssituationen findet eine direkte Übertragung statt. Gewaltaktionen, aber auch Verfolgungen oder Beziehungskonflikte lösen Ängste aus, die nicht selbständig und alleine abgebaut werden können. Eine schnelle und positive Auflösung problematischer Situationen ist daher sehr wichtig.
Ab sechs Jahren entwickeln Kinder zunehmend die Fähigkeit zu kognitiver Verarbeitung von Sinneseindrücken. Allerdings sind bei den sechs bis elfjährigen beträchtliche Unterschiede in der Entwicklung zu berücksichtigen. Etwa mit dem neunten Lebensjahr beginnen Kinder, fiktionale und reale Geschichten unterscheiden zu können. Eine distanzierende Wahrnehmung wird damit möglich. Bei jüngeren Kindern steht hingegen noch immer die emotionale, episodische Impression im Vordergrund. Ein sechsjähriges Kind taucht noch ganz in die Filmhandlung ein, leidet und fürchtet mit den Identifikationsfiguren. Spannungs- und Bedrohungsmomente können zwar schon verkraftet werden, dürfen aber weder zu lang anhalten noch zu nachhaltig wirken. Eine positive Auflösung von Konfliktsituationen ist auch hier maßgebend.

Bei Kindern und Jugendlichen dieser Altersgruppe ist die Fähigkeit zu distanzierter Wahrnehmung und rationaler Verarbeitung bereits ausgebildet. Erste Genre-Kenntnisse sind vorhanden. Eine höhere Erregungsintensität, wie sie in Thrillern oder Science-Fiction-Filmen üblich ist, wird verkraftet. Problematisch ist dagegen zum Beispiel die Bilderflut harter, gewaltbezogener Action-Filme, die zumeist noch nicht selbständig verarbeitet werden kann. 12- bis 15-jährige befinden sich in der Pubertät, einer Phase der Selbstfindung, die mit großer Unsicherheit und Verletzbarkeit verbunden ist. Insbesondere Filme, die zur Identifikation mit einem "Helden" einladen, dessen Rollenmuster durch antisoziales, destruktives oder gewalttätiges Verhalten geprägt ist, bieten ein Gefährdungspotenzial. Die Auseinandersetzung mit Filmen, die gesellschaftliche Themen seriös problematisieren, ist dieser Altersgruppe durchaus zumutbar und für ihre Meinungs- und Bewusstseinsbildung bedeutsam.

Bei 16- bis 18-jährigen kann von einer entwickelten Medienkompetenz ausgegangen werden. Problematisch bleibt die Vermittlung sozial schädigender Botschaften. Nicht freigegeben werden Filme, die Gewalt tendenziell verherrlichen, einem partnerschaftlichen Rollenverhältnis der Geschlechter entgegenstehen, einzelne Gruppen diskriminieren oder Sexualität auf ein reines Instrumentarium der Triebbefriedigung reduzieren. Auch die Werteorientierung in Bereichen wie Drogenkonsum, politischer Radikalismus oder Ausländerfeindlichkeit wird mit besonderer Sensibilität geprüft.

Das Kennzeichen "FSK ab 18" entspricht dem bisherigen Kennzeichen "Keine Jugendfreigabe". Dieses Kennzeichen wird vergeben, wenn keine einfache bzw. schwere Jugendgefährdung vorliegt. Nach § 14 Abs. 3 u. 4 des Jugendschutzgesetzes erfolgt für DVDs und Blu-ray Discs die Vergabe des Kennzeichnens "FSK ab 18", wenn keine einfache Jugendgefährdung vorliegt, für die öffentliche Filmvorführung, wenn der Film nicht schwer jugendgefährdend ist. Gekennzeichnete Filme, DVDs und Blu-ray Discs werden von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) nicht indiziert.
Informationen zu Met / Honigwein
Was ist Met bzw. Honigwein?
Das Wort Met kommt aus dem indogermanischen „Madhu“ und bedeutet soviel wie süsser Trunk.
Met ist ein Produkt aus Honig und Wasser. Der aufgelöste Honig wird einem mehrwöchigen Gärprozess ausgesetzt, wobei sich sein Zucker in Alkohol umwandelt. Der verwendetet Honig, Alkoholgehalt, Hefesorte und Säureanteil bestimmen den Geschmack. Met ist lagerfähig und mit zunehmender Reife wird er besser.
Met kann sowohl kalt, als auch heiss getrunken werden und ist somit eine leckere Alternative zum Glühwein.
Geschichte
Es gilt als gesichert, dass Met und Traubenwein die ersten alkoholischen Getränke der Menschheit nach dem Bier waren, welches auf eine noch ältere Geschichte zurückblicken kann (neueste Quellen lassen sich auf etwa 5500 v.Chr. datieren). Verfahren zur Herstellung von Wein waren in Ägypten und Vorderasien bereits um 3500 v. Chr. bekannt, Metgewinnung hat eine etwas ältere Tradition.
Nicht nur bei den Germanen, sondern auch bei den alten Griechen, Römern sowie in Grossbritannien bzw. Skandinavien war das Getränk äusserst beliebt.
Bei Festen und mystischen Kulten benutzte man Met als Rauschtrunk, und weil man die Wirkung des Alkohols noch nicht verstand, rankten viele Mythen und Sagen um das Getränk und Met avancierte zum Geschenk der Götter.
Met bekam einen Ehrenplatz an den römischen Festtafeln neben den Getränken aus Weintrauben. Da süsser Honig nur von wildlebenden Bienen beschafft werden konnte, war Met ein sehr kostspieliges Getränk.
Unter Karl dem Grossen war Met das Getränk am Hofe schlechthin. Zu jener Zeit wurde es auch vermehrt durch Klosterbrüder als Heilmittel bzw. Heilmittelträger (Zusatz von Kräuter) verwendet.
Durch die Gründung von Imkereien wurde der Honigwein erst im späten Mittelalter zum Getränk des "gemeinen" Volkes. Dies blieb nicht ohne Folgen bei der Getränkewahl am Hof. So richteten die Königshäuser ihren Blick auf Traubenwein aus dem Süden. Durch das zusätzliche Aufkommen der Bierbrauereien, die alkoholische Getränke weitaus billiger herstellen konnten, geriet der kostbare Met mehr und mehr in Vergessenheit.
In der Neuzeit schrieb Naturheilpraktiker und Alkoholgegner Sebastian Kneipp:
„Met tut viel Gutes, er bewirkt einen guten Appetit, fördert die Verdauung, reinigt und stärkt den Magen, schafft ungesunde Stoffe weg, befreit von dem was dem Körper nachteilig ist. Seine Wirkung ist sehr günstig auf das Blut, die Säfte, Nieren und Blase weil er überall reinigt, auflöst und ausleitend wirkt. Für die Alten so auch für uns ist Met ein Stärkungsmittel. Die Germanen erfreuten sich einer ausserordentlichen Gesundheit und erreichten ein hohes Alter. Beides, Gesundheit und ein hohes Alter verdankten sie besonders ihrem Met.“
Die Hochschätzung wird verständlich, weil man früher zur Metherstellung stets die gefüllten Waben komplett vergor. Die Drüsen- und Wuchsstoffe der Immen sowie Wachs, Pollen und Propolis und deren zahlreiche Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Fermente gingen schlussendlich mit in den Met über.
Durch seine verschiedensten Geschmacksrichtungen gewinnt der Met in der heutigen Zeit mehr und mehr an Popularität.
Plegehinweise für Hornprodukte
Da es sich bei den Trinkhörnern und Hornbechern um Naturprodukte handelt, unterscheiden sie sich in Form und Farbe von den Abbildungen.
Pflegehinweise für Trinkhörner und Hornbecher:
- Keine heissen, aggressiven oder säurehaltigen Getränke einfüllen (zB. Orangensaft).
- Sofort nach Gebrauch mit kaltem Wasser ausspülen.
- Trinkhörner sind nicht spülmaschinenfest!
Hinweise für Hot-Saucen und Chili Extrakte
Bitte folgendes aufmerksam lesen!
Wer kennt es nicht. Jemand der meint sehr scharf essen zu können und jede Warnungen belächelt, verstummt nach dem ersten Bissen und rennt mit Krebsrotem Gesicht Richtung Bazezimmer. Was für einige ein riesen Spass ist und oft für Lacher sorgt, sollte nicht unterschätzt werden. Hot Sauce soll Spass machen!!! Deswegen folgende Hinweise:
1.Testen und Probieren
Einige dieser Produkte sind extrem scharf. Da aber jeder eine andere Vorstellung davon hat was scharf ist und was weniger, sollte man bei einem Produkt das man noch nicht kennt entsprechend vorsichtig sein.
Am besten ist es erst nur einen kleinen Tropfen zu versuchen. Profis testen Hot Sauce mit einem Zahnstocher, den sie erst mit der Spitze in die Sauce tauchen und dann in den Mund nehmen.
Dies gilt jedoch nicht für Chli Extrakte. Diese Produkte dürfen nicht pur verzehrt werden!
Sie sind dazu gedacht, beim Kochen zum Schärfen verwendet zu werden. Viele verrühren sie mit Ketchup und stellen so ihren eigenen Feuerketchup her. Aber auch beim Kochen und Mischen gilt, immer in kleinen Mengen heran testen. ''Tropfen für Tropfen''. Bei vielen hat Übermut dazu geführt das hinterher das Essen in der Tonne gelandet ist. Also: Nachschärfen geht immer.
2.Verantwortungsbewusster Umgang mit Hot Sauce
Scharfe Produkte müssen grundsätzlich ausser Reichweite von Kinder aufbewahrt und verwendet werden!
Das gleiche gilt für Tiere. Niemand möchte dass sein Tier leitet! Wenn Reste vom scharfen Essen übrig sind, sollten diese nicht dem Haustier gegeben werden, denn das Tier nimmt schärfe noch stärker war als Menschen.
Ausserdem sollte Hot-Sauce und Chili Extrakt nicht in die Augen, auf die Haut oder andere sensible Körperstellen gelangen. Hot-Sauce und speziell Chiliextrakt kann diese stark reizen.
Wenn es doch einmal passiert ist, nur mit kühlem klarem Wasser spühlen und in schwerern Fällen den Arzt aufsuchen.
Wer jemanden der nicht eingeweiht ist mit Hot-Sauce einen Streich spielt, ist nicht nur rücksichtslos, sondern handelt auch grob fahrlässig. Niemand kann wissen wie scharf ein anderer essen kann und/oder ob derjenige entsprechende Allergien hat. Schärfe regt den Kreislauf an und daher auch Vorsichtig bei Personen die Kreislaufprobleme haben!
Wer Hot-Sauce oder andere scharfe Produkte verschenkt hat die Pflicht den zukünftigen Besitzer über deren Schärfe, Verwendung und Risiken aufzuklären!
3.Schärfegrad einschätzen
Nicht alle Hersteller geben die genauen Scoville Units Ihrer Saucen an. Lediglich der Schärfegrad wird fast immer angegeben. Normalerweise mit Schärfegrad (Head Level) 1 bis 10.1 für nicht scharf und 10 für sehr scharf. Es gibt auch 10+ und 10++ was mehr als sehr scharf bedeutet.
HOT SAUCEN VOR GEBRAUCH IMMER GUT SCHÜTTELN UND NACH DEM ÖFFNEN IM KÜHLSCHRANK AUFBEWAHREN!

Capsaicin (CPS)
Capsaicin ist ein aus Pflanzen der Gattung Capsicum (Paprika, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse Solanaceae) gewonnenes Alkaloid, das nur bei Säugetieren durch Wirkung auf spezifische Rezeptoren einen Hitze- oder Schärfereiz etwa beim Verzehr von Paprika- oder Chilischoten hervorruft. Capsaicin und andere aus Capsicum gewonnene, Schärfe verursachende Stoffe werden als Capsaicinoide bezeichnet. Capsaicinoide sind farblos und können durch Kochen oder Einfrieren nicht zersetzt werden.
Eigenschaften
Capsaicinoide lösen sich in Alkohol und Fett, aber nicht in Wasser. Sie haben antibakterielle und fungizide Wirkung und sind somit konservierend.
Capsaicinoide reizen die Nervenenden bestimmter Nozizeptoren, die normalerweise Schmerzreize bei Einwirkung von Hitze oder chemischer Reizung erkennen. Die Ähnlichkeit der Empfindung von „heiß“ und „scharf“ (engl. beides „hot“) ist bereits auf Rezeptorebene begründet: Capsaicin bindet an den TRP-Kanal TRPV1, der auch durch eine Erhöhung der Temperatur aktiviert wird.
Der oft schmerzhaften (aber nur scheinbaren) Erhitzung durch Capsaicin wirkt der Organismusdurch vermehrte Durchblutung des Gewebes zum Zweck der Wärmeabfuhr entgegen, dadurch kommt es zu einer lokalen Rötung wie bei einer leichten Verbrennung. Von diesem Umstand leitet sich der Ausdruck „brennen“ ab. Den umgekehrten Effekt gibt es z. B. bei Einwirkung von geringen Konzentrationen von Menthol (Hustenbonbons), die scheinbar kühlen.
Capsaicinoide, die durch Verwendung scharfer Chilifrüchte in relativ hohen Konzentrationen speziell in der mexikanischen, indischen, indonesischen und thailändischen Küche vorkommen, haben aufgrund ihres Einflusses auf den serotonergen und dopaminergen Haushalt des Nucleus accumbens eine nach dem Abklingen der Schärfeempfindung schmerzlindernde und partiell dämpfende Wirkung. Dadurch kann eine gewisse Toleranzbildung gegenüber scharfen Speisen – nicht nur hinsichtlich der sensorischen Sensibilität – entstehen und damit verbunden eine persönliche Bereitschaft, auch „alltägliche“ Speisen überdurchschnittlich scharf zu würzen.
Umgang
Die Durchblutungssteigernde Wirkung wird auch in der Medizin (z. B. bei Wärmepflastern) eingesetzt. Vorsicht ist beim Kontakt der bloßen Haut mit Capsaicinoiden, zum Beispiel beim Verarbeiten von Chilischoten, geraten. Vor allem sollte man darauf achten, sich nach Kontakt mit den Händen nicht die Augen zu reiben. Daher ist es sinnvoll, Handschuhe zum Schutz der Haut zu tragen. Hat man daran nicht gedacht, ist es hilfreich, die Hände vor dem Waschen erst einzufetten, um das Capsaicin zu lösen, und anschließend gründlich zu waschen.
Falls man scharfe Speisen zu sich genommen hat und das Brennen im Mund unerträglich wird, lindert reines Wasser die Schmerzen nicht. Ölhaltige und emulgatorhaltige Substanzen wie Joghurt, Milch und Käse helfen in diesem Fall schon eher. Festgestellt wurde auch, dass eine 10-prozentige Zuckerlösung genauso effektiv ist wie Milch. Zucker oder Tomatensaft in sehr scharfen Speisen reduzieren die Schärfe ebenfalls. Brennen der Haut kann durch Einreiben mit Alkohol gestoppt werden. Bei Reizung empfindlicher Körperteile hilft etwas Speiseöl.
Messung des Capsaicin-Schärfegehalts
Die Schärfe von Chilischoten wird in Scoville-Einheiten (SCU) gemessen. Die von Wilbur L. Scoville beschriebene Skala geht dabei von 0 SCU (keine Schärfe vorhanden) bis maximal 16 Millionen SCU (reines Capsaicin in kristalliner Form). Scoville bemisst die vorhandene Schärfe einer „Substanz“ (i. e. S. der Chili-Schote oder des Extraktes) durch ihre Neutralisierung.
Das Mengenverhältnis des zur Verdünnung einer Substanz bis zur Neutralisation ihrer Schärfe unter die Wahrnehmbarkeitsgrenze ergibt den Scoville-Wert. Braucht man z. B. 234.000 Tropfen Wasser, um einen Tropfen einer Sauce geschmacklich zu neutralisieren, dann hat die Sauce einen Schärfegrad von 234.000 SCU. Diese Maßeinteilung wird noch heute verwendet, auch wenn der Capsaicin-Gehalt durch die genauere HPLC-Methode bestimmt wird.
Extreme Schärfegrade auf der Basis von Capsaicin-Extraktion, die mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit i. d. R. nicht mehr nur auf rein pflanzlichem Weg erzeugt werden, fangen bereits ab ca. 100.000 SCU an (z. B. mit dem Zusatz „pepper enhanced extracts“).
Durch Verwendung purer Habanero-Chilis sind bereits ultrascharfe Extrakte möglich (100.000 bis 350.000 SCU). Mit der schärfsten Chilisorte der Welt, den indischen Naga Jolokias (s. a. Bih Jolokia = Gift-Chili), mit einem empirischen Durchschnittswert von ca. 850.000 bis 1.050.000 SCU sind rein pflanzlich hergestellte Würzextrakte, Quellprodukte denkbar, herstellbar und zu erwerben.
Reines, näherungsweise kristallines Capsaicin (16 Mio. SCU - vgl. Blair’s 16 Million Reserve) herzustellen, ist sehr aufwendig und das Produkt dementsprechend teuer.
Gattung
Die Gattung Paprika (Capsicum), umgangssprachlich auch als Chili, Peperoni oder Pfefferoni bezeichnet (siehe Etymologie), gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Es gibt viele verwandte Kulturpflanzenarten, wie z.B. Kartoffeln (Solanum tuberosum), Tomaten (Solanum lycopersicum), Auberginen (Solanum melongena) und auch alle Tabakarten (Nicotiana).
Es wird sowohl die Pflanze als auch die Frucht als Paprika bezeichnet, vor allem für die Frucht gibt es noch weitere Namen, die Unterschiede in Schärfe, Größe und auch Farbe kennzeichnen. Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch fast alle in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum. Die meisten Paprika enthalten den für die Schärfe verantwortlichen Stoff Capsaicin, erst in den 1950er Jahren wurden mit den Gemüsepaprika milde Sorten gezüchtet, die fast keine Scharfstoffe mehr enthalten.
Frucht
Obwohl die Frucht umgangssprachlich und kulinarisch meist als Schote bezeichnet wird, handelt es sich botanisch gesehen um eine Beere. Die Fruchtwand besteht von außen nach innen aus einer festen Haut, auch Exokarp genannt, gefolgt vom eigentlichen Fruchtfleisch, dem Mesokarp und schließlich der Innenwand, dem Endokarp. An der Innenseite der ehemaligen Fruchtblätter befindet sich das deutlich hellere plazentale Gewebe, welches auch oftmals in Form von Scheidewänden (Plazentarleisten) das Innere der Frucht in verschiedene, nicht vollständig getrennte Kammern unterteilt. Auf der Plazenta und den Scheidewänden sitzen die Samen, die zum Teil den kompletten Innenraum der Frucht ausfüllen. Die Samen sind nierenförmig und glatt. Je nach Art ist ihre Farbe hellbraun bis schwarz und das Tausendkorngewicht beträgt zwischen 5 und 8 Gramm.
Capsaicin
Die Schärfe, die beim Verzehr von Chilis wahrgenommen werden kann, wird durch Stoffe aus der Gruppe der Capsaicinoide, vor allem durch Capsaicin verursacht. Im Gegensatz zu Stoffen, die die Geschmacksnerven auf der Zunge reizen, und damit für die Geschmacksempfindungen süß, sauer, salzig, und bitter verantwortlich sind, wird durch Capsaicin und dessen verwandte Stoffe ein Hitze- bzw. Schmerzreiz verursacht. Je mehr Capsaicin eine Chili enthält, desto schärfer ist sie. Die ab etwa 1950 in Ungarn gezüchteten süßen oder milden Paprika enthalten fast kein Capsaicin mehr. Peperoni enthalten etwa 5 mal soviel, ungarische scharfe Paprika etwa 10 mal soviel, Peperoncini etwa 50 mal soviel und sehr scharfe Arten (Tepin, Habanero) etwa 1000 mal soviel Capsaicin. Neue Sorten wiederum enthalten eine noch wesentlich höhere Capsaicin Konzentration.
Das Capsaicin wird von Drüsenzellen gebildet, die sich auf der Epidermis der Plazentawand befinden, es ist als gelbes, teilweise kristallines Öl zwischen Zellwand und Cuticula zu finden. Da diese Drüsenzellen die einzigen Produzenten von Capsaicinoiden innerhalb der Frucht sind, enthalten die Plazenta und der Plazenta nahe Bestandteile der Frucht, wie die Samen oder die Samenscheidewände, besonders hohe Konzentrationen der Scharfstoffe. Plazenta und Samenscheidewände enthalten meist etwa 90 bis 99 % aller Capsaicinoide einer Paprikafrucht, die Capsaicinkonzentration in der restlichen Frucht nimmt mit zunehmender Entfernung von der Plazenta ab. Daher ist bei vielen scharfen Sorten die Spitze weit weniger scharf als das Stielende der Frucht.
Scoville Units
Ursprüngliches Verfahren nach Scoville
Wilbur L. Scoville beschrieb in seinem Artikel in The Journal of the American Pharmacists Association eine Vorgehensweise zur Bestimmung des Capsaicin-Gehalts durch Verdünnen und Verkosten. Probanden wurden gebeten, eine immer weiter verdünnte Lösung der zu untersuchenden Probe zu verkosten und auszusagen, ob sie Schärfe feststellen konnten oder nicht. Der Grad der Verdünnung, bei dem keine Schärfe mehr festzustellen war, wurde als Scoville-Grad (SCU für Scoville Units, auch: SHU für Scoville Heat Units) angegeben. Paprika ohne feststellbare Schärfe haben somit den Scoville-Grad 0, reines Capsaicin würde nach heutigem Kenntnisstand (je nach Quelle) zwischen 15.000.000 und 16.000.000 Scoville entsprechen. Das so beschriebene Verfahren hatte jedoch einige nicht zu unterschätzende Einschränkungen: Zum einen besitzt jeder Mensch eine unterschiedliche Toleranz gegenüber Capsaicin, zum anderen wird durch ständige Capsaicinaufnahme diese Toleranzschwelle heraufgesetzt. Somit ist für das Ergebnis nicht nur die Auswahl der Probanden ausschlaggebend, sondern auch, wie viele Einzeltests bereits mit einem einzelnen Probanden durchgeführt wurden.
Heute verwendetes Verfahren
Flüssigkeits-Chromatographie
Obwohl die Scoville-Skala keinerlei wissenschaftliche Grundlage besitzt, wird sie heute noch oft gebraucht, um Schärfegrade von Chilis anzugeben. Zur Bestimmung wird ein Hochleistungs-Flüssigchromatographie-Test (HPLC für High Performance LiquidChromatography) verwendet. Dabei werden die prozentualen Anteile der zwei häufigsten Capsaicin-Verbindungen (Capsaicin, Di-Hydro-Capsaicin) sowie gelegentlich noch Nor-Di-Hydro-Capsaicin gemessen und anschließend in das Scoville-Bezugssystem umgerechnet.
Fehlerquellen bei der Bestimmung des Scoville-Grades
Viele Messungen – besonders angebliche Rekordmessungen – der Scoville-Grade werden angezweifelt, da ohne Kalibrierung und Referenzstoffe keine genauen Aussagen getroffen werden können.
Linderung wenn es zu scharf war
Falls man scharfe Speisen zu sich genommen hat und das Brennen im Mund unerträglich wird, lindert reines Wasser die Schmerzen nicht. Ölhaltige und emulgatorhaltige Substanzen wie Joghurt, Milch und Käse helfen in diesem Fall schon eher. Festgestellt wurde auch, dass eine 10-prozentige Zuckerlösung genauso effektiv ist wie Milch. Zucker oder Tomatensaft in sehr scharfen Speisen reduzieren die Schärfe ebenfalls. Brennen der Haut kann durch Einreiben mit Alkohol gestoppt werden. Bei Reizung empfindlicher Körperteile hilft etwas Speiseöl.
Anaheim Schärfegrad (1-10) 1-3 / C.annuum
Die Pflanze wird bis zu 120cm hoch und gehört in den USA zu den beliebtesten milden Chilis. Der Geschmack ist süß, fruchtig und angenehm in der Schärfe. Man kann sie füllen oder auf ein belegtes Brot legen...
Assam / Schärfegrad (1-10) 9-10 / C.annuum
Sehr scharfe Sorte die in Indien angebaut wird! Die Früchte werden ca. 3cm lang und sind sehr dünnwandig, daher ideal zum trocknen. Sie reifen von grün nach rot ab.
Black Namaqualand / Schärfegrad (1-10) 7-8 / C.annuum
Die Pflanze wächst kompakt und buschig. Die Früchte reifen von schwarz bis rot ab. Optisch eine sehr schöne Pflanze. Sie wurde in Namaqualand hoch oben in Afrika gefunden.
Birdeye / Schärfegrad (1-10) 10 / C.frutescens
Ein Verwandter der Urform Chiltepin. Die Pflanze wächst buschig und relativ niedrig. Die Früchte reifen von grün nach rot ab und sind sehr scharf. sie erreichen gut und gerne 100 000 Scoville Units.
Cayenne / Schärfegrad (1-10) 8 / C. annuum
Die Pflanze wird bis zu 125cm hoch und hat kleine dunkelgrüne Blätter. Je nach Variante werden die Früchte von 5-20cm lang. Sie reifen von grün bis zu einem schönen leuchtenden rot ab. Gut geeignet für Salsas, Dips oder getrocknet für die Mühle.
Cherry Mild / Schärfegrad (1-10) 2 / C.annuum
Die Pflanze heisst so weil die Früchte Cherrys (Kirschen) sehr ähnelt. Die Pflanze wird bis zu 60cm hoch und trägt recht viele Früchte! Sie eignen sich gut um als "ganzes" getrocknet zu werden oder man kann sie auch einlegen!
Chiltepin / Schärfegrad (1-10) 9 / C.annuum
Man sagt er sei die Urform der Chili. Die Pflanze wächst wild in Arizona, New Mexiko und in den nördlichen Regionen von Mexiko. Die Früchte werden von Vögeln gefressen und die Samen so durch den Kot verteilt. Es ist ziemlich schwer diese Samen zum keimen zu bringen.
Chipotle / Schärfegrad (1-10) 6 / C.annuum
Eigentlich sind Chipotle keine Chilisorte sondern "nur" getrocknete und geräucherte Jalapeno Chili. Da diese getrocknet sind, ist der Schärfegrad auch ein wenig höher durch die Konzentration des Capsaicin. Chipotle finden oft Verwendung in Tex Mex Saucen bei denen ein Rauchiger Geschmack erwünscht ist.
Bhut Jolokia / Schärfegrad (1-10) 10+ C.chinese
Lange umstritten war der heisse "Naga" aus Indien und nun offiziell vom Chile Institut in Mexiko auf rund 1.04 Mio. Scoville Units getestet. Das ist rund doppelt so scharf wie die legendäre Red Savina. Werden rund 6cm lang und reifen von grün nach rot ab.
Fatalii / Schärfegrad (1-10) 10 / C. chinese
Eine Afrikanische C.chinese Sorte deren Früchte zu den schärfsten der Welt gehören. Der Capsaicingehalt reicht zwar nicht an eine Red Savina heran jedoch sagen viele die verspürte Schärfe sei um einiges heftiger. Die Früchte reifen von grün zu einem knalligen gelb ab.
Habanero Chocolate / Schärfegrad (1-10) 10 / C.chinese
Soll eine der schärfsten Chilisorten der Welt sein. Ausser der Farbe der Früchte hat diese Sorte mit Schokolade nicht viel gemeinsam. Aus ihr werden sehr heftige Saucen wie "Hot Chocolate" und "Black Mamba" hergestellt. Reifen von grün nach braun ab.
Habanero Francisca / Schärfegrad (1-10) 10+ / C.chinese
Die Antwort auf die Indian Pc1 der Inder und grosse Schwester der Red Savina. Sie soll schärfer sein als die Savina aber von Scoville Tests weiss ich leider nichts. Fruchtiges Aroma gepaart mit extremer Schärfe. Reifen von grün nach orange ab.
Francisca / White Bullet Hybrid / Schärfegrad (1-10) 10 / C.chinese
Dieser absolut sehenswerter F1 Hybrid entstand in meinem Garten. Weder Orange von Francisca, noch Elfenbein von White Bullet. Die Früchte erinnern an Scotch Bonnet und sind in reifem Zustand leicht rosa farben. Die Schärfe ist gewaltig! Die Pflanze wurde ca. 70cm hoch und die Früchte reiften von grün nach weiss-rosa ab.
Habanero Orange / Schärfegrad (1-10) 10 / C.chinese
Diese zählt zu den schärfsten und beliebtesten der Welt. Die Früchte werden orange und etwas faltig. Das Aroma erinnert an Aprikaosen, verliert sich beim trocknen allerdings etwas. Reifen von grün nach orange ab.
Habanero Red Savina / Schärfegrad (1-10) 10+ / C.chinese
War über 10 Jahre lang die schärfste Chili der Welt und musste nun ihren Titel an die Dorset Naga abgeben. Der Züchter, Frank Garcia, taufte diese Sorte nach seiner Schwiegermutter die zum Vornamen Savina heisst. Trotzallem ist und bleibt diese Sorte extrem scharf! Reift von Grün nach knallrot ab.
Habanero White Bullet / Schärfegrad (1-10) 10 / C.chinese
Diese Seltene Habanero Variante gehört zu einer der schärfsten der Welt. Die kleinen ovalen Früchte werden ca. 2cm lang und reifen von grün zu elfenbeinweiss ab.
Hinklehatz / Schärfegrad (1-10) 9 / C. annuum
Eine sehr alte Sorte aus Pensylvania die schon um ca. 1880 existierte. Seine Form und Grösse der Früchte gab ihm den Beinamen Chickenheart (Hühnerherz). Die Schärfe ist für eine C.annuum recht beträchtlich. Die Früchte eignen sich hervorragend zum einlegen und trocknen. Die Pflanze wird 70-80cm hoch und trägt Chilis die von grün zu einem tiefen gelb-orange abreifen.
Indian Pc1 / Schärfegrad (1-10) 9 / C.annuum
Heisst übersetzt "Tränen aus Blut"... Von Indischen Züchtern als angeblich der schärfste Chili der Welt gezüchtet. Sie selber hatten ihn, nach eigenen Angaben, mit über 850 000 Scoville Units getestet, dieser Wert wurde allerdings nie offiziell bestätigt oder ein 2. mal erreicht! Der Geschmack sei auch nicht besonders, wohl einfach nur auf schärfe getrimmt worden!
Jalapeno / Schärfegrad (1-10) 5-6 / C.annuum
Die Pflanze wird bis zu 75cm hoch und ist reichtragend. Die Früchte sind für vielerlei Sachen sehr beliebt. Man kann sie füllen, Sauce machen, oder zu Dips verarbeiten. Es gibt geräucherte Jalapenos namens Chipotle die für vielerlei "rauchige" Gerichte verwendet werden.
Mushroom / Schärfegrad (1-10) 7 / C.annuum
Die Pflanze wird bis zu 75cm hoch und erzeugt Pilzförmige "Mushrooms". Früchte die der Pflanze den Namen gegeben haben. Die Früchte reifen von grün nach knallrot ab und sind scharf.
Peter-Pepper / Schärfegrad (1-10) 6 / C.annuum
Die Pflanze wächst buschig mit einen schönen Laubwerk. Der Stamm und die Blattstiele sind deutlich behaart. Die Planze hat ihren Namen in den USA dank den merkwürdig geformten Früchten bekommen.:)
Scotch Bonnet / Schärfegrad (1-10) 9-10 / C.annum
Die Karibische Variante des Habanero. Sie haben nicht ganz die Schärfe des Habanero aber ein ähnliches Aroma und sind sehr Fruchtig. Die Pflanze wird bis zu 120cm hoch und erzeugt je nach Art rote, orange, oder gelbe Früchte.
Thai / Schärfegrad (1-10) 8 / C.frutescens
Diese Chili sind in Asien weit verbreitet und werden dort oft in der Asiatischen Küche verarbeitet. Man kann sie gut trocknen oder Sambal Oelek daraus machen. Die Früchte sind kurz und schlank und reifen rot ab.
Thai Birdeye / Schärfegrad (1-10) 10 / C.frutescens
Ein Birdeye (Vogelauge) Chili aus Thailand. 4-6cm lange, 6mm Durchmesser und aufrecht wachsende Früchte die reif hängend werden. Extrem scharf.
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